Rebecca Ardner studierte angewandte Kulturwissenschaften, Politikwissenschaften und Culture Arts and Media an der Leuphana Universität in Lüneburg. Seit Januar 2017 ist sie mit ihrem Promotionsprojekt Affirmation und Negation als Figuren der Kritik am DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik assoziiert. Die Beschäftigung mit Kritik war und ist der zentrale Aspekt ihres wissenschaftlichen Arbeitens. Die kritischen Projekte von Theodor W. Adorno und Gilles Deleuze und kritische, (cyber)feministische Konzepte (v.a. von Donna J. Haraway) zählen zu ihren Forschungsinteressen. 

 

´Christina Becher absolvierte ihr Bachelorstudium der Fächer Kultur- und Sozialanthropologie und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo sie zurzeit die Masterstudiengänge Germanistik sowie Kulturpoetik der Literatur und Medien abschließt. Sie arbeitet als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Literatur des Mittelalters (Prof. Dr. Bruno Quast) und ist außerdem im Sonderforschungsbereich 1150 Kulturen des Entscheidens im Projekt von Prof. Dr. Martina Wagner-Egelhaaf tätig. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich auf die deutsche Literatur des Mittelalters und auf die neuere deutsche Literatur. Dabei beschäftigt sie sich mit kritischen Valenzen von Hybridität und Grenzphänomenen in Literatur und bildender Kunst sowie mit Schnittstellen zwischen Biologie und Literatur.

 

Max Böhner studiert den Master Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er arbeitet als Hilfskraft am Lehrstuhl für Kunst der Moderne und gestaltet Theater-, Journalismus- und Literaturprojekte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Formen von Körperlichkeit, Gender, Geschlecht und Sexualität in Drag, Porn, Filmen und anderen Kunstformen sowie bildende und performative Kunst und digitale Bilderwelten des 20. und 21. Jahrhunderts. 2017 co-kuratierte und -organisierte er das Symposium Produktive Äquivalenz. Die Metapher im transdisziplinären Kontext in Berlin, woraus ein gleichnamiges Netzwerk entstanden ist.

 

Alexander Fischer ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Praktische Philosophie der Universität Basel. Zuvor promovierte er im Fachbereich Philosophie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg über das Thema Manipulation. Zur Theorie und Ethik einer Form der Beeinflussung. Er war Visiting Scholar an der Duke University (USA) und der University of Cambridge (UK). Seine Forschung und Lehre fokussiert sich auf Fragen der Ethik, politischen Philosophie und der Sozialphilosophie, aber insbesondere auch die interdisziplinären Schnittstellen von Philosophie und Psychologie sowie Philosophie und Literatur.

 

Stefan Haunstein studierte Geographie, Politik und VWL an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In seiner von der Heinrich-Böll-Stiftung geförderten Dissertation am Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig beschäftigt er sich mit solidarischen, genossenschaftlichen Initiativen. Einerseits wohnt solchen Initiativen ein großes Potential inne, Wirtschaft abseits einer globalisierten Ökonomie neu zu denken. Andererseits scheinen diese gerade dann auf den Plan zu treten, wenn es darum geht, staatlichen Rückzug und marktwirtschaftliches Versagen zu kompensieren. Generell widmet er sich in seiner Forschung den Themen Sozialunternehmen, Stadt- und Regionalentwicklung, residentielle Mobilität und Rückwanderung.

 

Elisabeth Heymer studierte Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und der Freien Universität Berlin. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lichtenberg-Projekt zur Kunstschriftstellerei um 1900 und assoziiertes Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts beschäftigt sie sich mit Inszenierungsstrategien in der deutschen Kunstkritik um 1900. Zu ihren Forschungsinteressen gehören Kunst um 1900, Performance Art und Strategien des Ausstellens.

 

Robert Jende studierte zwischen 2006 und 2012 Soziologie und Philosophie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Derzeit arbeitet er am Lehrstuhl für Soziale Entwicklungen und Strukturen der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsschwerpunkte sind u. a. performative und öffentliche Soziologie sowie transformative Wissenschaft. Ende Juli 2017 initierte er in München eine von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Rahmen des Programms DGS goes Public unterstützte Veranstaltung, die sich der Frage nach einer Transformation der Wirklichkeit widmete.

 

Oona Lochner ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie und Kunstwissenschaft an der Leuphana Universität Lüneburg und Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs Kulturen der Kritik. Sie arbeitet an einer Dissertation zu Formen feministischer Kunstkritik seit den 1960er Jahren; im Fokus stehen dabei Aspekte der Performativität sowie der scheinbare Widerspruch zwischen einerseits betont subjektiven Schreibweisen und andererseits kollaborativen Arbeitsmodi. Sie war Redakteurin der Zeitschrift Texte zur Kunst und schreibt als freie Autorin über zeitgenössische Kunst. Studiert hat sie Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Germanistik an der Universität Wien und Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

 

Nadine Maser schloss 2014 ihren Bachelor in Romanistik (Spanisch, Italienisch) und Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg ab, wo sie seit 2014 im Master Soziologie mit Schwerpunkt auf europäischen und globalen Prozessen studiert. Bereits in ihrer Bachelorarbeit setzte sie sich mit der Zapatistische Befreiungsarmee in Mexiko auseinander. Nach Studienaufenthalten an der Universidad de Sevilla und der Universidad Iberoamericana in Mexiko-Stadt absolviert sie aktuell ein einsemestriges Auslandspraktikum bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mexiko.

 

Isabel Mehl ist gebürtige Berlinerin und studierte im Bachelor Medienwissenschaft an der Philipps-Universtität Marburg und in Oslo sowie Kunstwissenschaft, Philosophie und Medienkunst (Magistra Artium) an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe sowie an der New School in New York. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin im Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik an der Leuphana Universität Lüneburg. Dort initiierte sie gemeinsam mit Laura Kowalewski und Oona Lochner die Workshopreihe From Where I Stand. Feminist Art/Writing: Genealogies, Subjectivities, and Critique. Sie forscht u.a. zur Verbindung von Fiktion und Kunstkritik, politischen Schreibpraxen und Personae.

 

Ann-Kristin Mull studierte Design an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg und Madrid . Ihre Bachelorarbeit Ist öko immer gut? Was Welt und Klima wirklich hilft erschien 2017 beim Tectum-Verlag. Seit 2015 studiert sie Kunstpädagogik wiederum in Nürnberg und das Thema Nachhaltigkeit prägt nach wie vor ihre künstlerische Arbeit. Sie engagiert sich für verschiedene NGOs, darunter Aldea Laura e. V. – Zukunft für Kinder, einen Verein, der eine Schule im Hochland von Guatemala betreibt und seit vielen Jahren rund 300 benachteiligten Mayakindern neben Schulausbildung ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

 

Alia Rayyan studierte internationale Politik, Soziologie und Kunstgeschichte und arbeitet seit 2001 als Kulturmanagerin, Journalistin und Kuratorin in Berlin, Beirut, Amman, New York und Ramallah. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik an der Leuphana Universität Lüneburg. Gegenstand ihrer Dissertation sind partizipative Kunstinterventionen als Methoden und Formen des Dissens am Beispiel der palästinensischen Kunstorganisation Alhoash in der Altstadt von Jerusalem, die sie in ihrer ehemaligen Position als Direktorin und Kuratorin von 2013 bis 2015 mitinitiiert hat. Ihre weiteren Forschungsinteressen liegen im Bereich Erinnerungskultur und Identitätsforschung sowie Geschichtskonstruktionen.

 

Lukas Röseler studierte an der Hochschule Harz im Bachelor Wirtschaftspsychologie und im Master Konsumentenpsychologie und Marktforschung. Dabei spielten Kritik und überzeugende Argumentationen in der Arbeits- und Konsumentenpsychologie eine große Rolle. Seit Oktober 2017 promoviert er im Fach Psychologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zu den Themen Selbsteinschätzung, Emotionsregulation und Risikowahrnehmung. Zu seinen weiten Forschungsschwerpunkten gehören Wissenschaftstheorie und -psychologie sowie die Psychologie des Entscheidens, insbesondere Ankereffekte und Status Quo Bias.

 

Mrunmayee Sathye absolvierte in Indien ihr Bachelorstudium in Anglistik, Philosophie und Geschichte und studiert derzeit im Master Literatur- und Kulturtheorie an der Universität Tübingen. Ihre Forschungsinteressen liegen in der Analyse sozialer Ungleichheit und Diskriminierung jeglicher Art sowie in der interdisziplinären Zusammensetzung von Postkolonialismus, Gender Studies und Transnationalismus. Darauf aufbauend strebt sie eine Analyse der ‚globalen‘ akademischen, soziokulturellen und politischen Diskurse an.

 

Jacob Schmidt studierte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 2009 bis 2012 Psychologie und von 2012 bis 2015 den Master Gesellschaftstheorie. Seit Oktober 2015 ist er Kollegiat und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Graduiertenkollegs Modell Romantik in Jena. Sein Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Achtsamkeitsbewegung, die er in Hinblick auf ihre kulturellen Quellen befragt und zeitsoziologisch zu deuten versucht. Darüber hinaus ist er interessiert an potentiellen Auswirkungen eines Grundeinkommens auf Selbst- und Weltverhältnisse und an dem Verhältnis von Psychologie und Gesellschaftstheorie.

 

Lisa Schurrer studierte Sozialwissenschaften und Philosophie mit Schwerpunkt Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig und der Karlsuniversität Prag und schloss 2014 mit dem Bachelor of Arts ab. Seitdem ist sie im Masterprogramm Geschichte und Philosophie des Wissens an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eingeschrieben. Ihre Schwerpunkte liegen in der Technikphilosophie und Kulturtheorien. Gemeinsam mit Mitstudierenden arbeitete sie im Rahmen der Arbeitsgruppe Robotik und Philosophie zu den Themen Ethik und Robotik und organisierte den Workshop Moral Machines? – Ethical questions in contemporary robotics mit. Aus dem Projekt resultierte ein Vortrag am philosophischen Kolloquium der ETH Zürich mit dem Titel Autonome Fahrzeuge, das Trolley Problem und (a-) moralische Algorithmen.

 

Kai Späth begann 2009 sein Bachelorstudium in Philosophie und Theaterwissenschaften an den Universitäten Luzern und Bern und wechselte 2014 ins interdisziplinäre Masterprogramm Geschichte und Philosophie des Wissens der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Dort initiierte er gemeinsam mit Mitstudierenden die Arbeitsgruppe Philosophie und Robotik, welche im vergangenen März mit dem Workshop Moral Machines? Ethical questions in contemporary robotics abgeschlossen wurde. Aus dem Projekt resultierte ein Vortrag am philosophischen Kolloquium der ETH Zürich mit dem Titel Das Problem der Normanwendung in autonomen Systemen. Schwerpunkte der eigenen Arbeit liegen hauptsächlich in der Moral- und Rechtsphilosophie und der Demokratietheorie.

 

Heiko Stubenrauch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Graduiertenkolleg Kulturen der Kritik an der Leuphana Universität Lüneburg. Im Rahmen seines Promotionsprojekts arbeitet er an der Erforschung des Verhältnisses von Erfahrungs- und Kritikbegriffen bei Kant, Deleuze und Adorno. Zuvor studierte er Philosophie, Soziologie, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universtität Frankfurt am Main, der Universität Hamburg und der Leuphana Universität Lüneburg. Neben seiner philosophischen Beschäftigung (vor allem in den Bereichen der kritischen Theorie, der politischen Philosophie, des deutschen Idealismus und des Poststrukturalismus) ist er als Dramaturg u. a. am Münchner Volkstheater tätig.

 

Manuel Theophil studierte von 2008 bis 2012 Germanistik und Geschichte an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und schloss den Bachelor mit einer literaturtheoretischen Arbeit zum Thema Fiktionalität ab. Von 2012 bis 2015 studierte er an der Universität Tübingen im Master Komparatistik, seine Masterarbeit widmete sich vergleichend den ästhetischen Theorien von Ernst Bloch und Jan Mukařovský. Derzeit promoviert er an der Universität Koblenz-Landau zur konkreten Utopie in der Gegenwartsliteratur, der er sich in seiner Forschung neben literaturtheoretischen Fragestellungen und der Philosophie Ernst Blochs im Allgemeinen widmet.